Spezialist Heilbronn Chronisches Erschöpfungs-Syndrom, CFS, Burn Out, Multiple chemische Sensitivität, MCS Heilpraktiker Maier: Ernährung, Homöopathie, Schüssler-Salze, Naturheilkunde
Fibromyalgie: Verwandte und ähnliche Beschwerdebilder

Chronisches Erschöpfungs-Syndrom / CFS

Dieses Beschwerdebild wird auch als Chronic Fatigue Syndrome (CFS) oder Myalgische Enzephalomyelitis bezeichnet. Dieses noch relativ junge Erkrankungsbild wurde 1988 als eigenständige Erkrankung definiert. Hauptkennzeichen ist eine teils lähmende geistige und körperliche Müdigkeit bzw. Erschöpfung, die länger als 6 Monate anhält. Hinzu kommen weitere unspezifische Symptome wie Kopf-, Hals-, Gelenk- und Muskelschmerzen ohne Entzündungszeichen, Schlafstörungen oder nicht erholsamer Schlaf, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Insgesamt verschlechtern sich die Beschwerden nach Anstrengungen und durch Stress, bessern sich aber nicht spürbar durch Ruhe und sind nicht Folge anhaltender Überlastungen. Wie bei der Fibromyalgie sind auch hier sind meist Personen mit einem sensiblen Nervensystem betroffen.
Etwa 0,3% der Bevölkerung leiden darunter, am häufigsten betroffen sind Frauen (ca. 75%) im Alter zwischen 30 und 45 Jahren.
Auch hier ist die Ursache unbekannt. Im Gegensatz zum Fibromyalgie-Syndrom setzen die Beschwerden meist plötzlich ein. Bei etwa 70% der Betroffenen treten diese nach einer Infektionskrankheit auf. Dies lässt auf eine virale Mitbeteiligung schließen, z.B. durch das Epstein-Barr-Virus (EBV), das Humane Herpesvirus oder ähnliche Erreger. 

Burn Out-Syndrom

Hierbei handelt es sich um einen Zustand emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Auch wenn hier vorwiegend psychische Auslöser wie überzogenes Leistungsstreben, Überarbeitung sowie übersteigert empfundene Misserfolge mit anschließendem inneren Rückzug und Meidung sozialer Kontakte angenommen werden, weist das Beschwerdebild große Ähnlichkeiten mit dem Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) sowie dem Fibromyalgie-Syndrom auf. Im Mittelpunkt steht die körperliche und emotionale Erschöpfung. Begleitet wird diese häufig von Störungen des vegetativen Nervensystems und funktionellen Beschwerden wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Schwindel, Kopf-, Magen-, Gliederschmerzen, Schweißausbrüchen, Zittern, Störungen von Periode und Sexualfunktion. Wie bei der Fibromyalgie auch liegt hier häufig eine Erschöpfung der Nebennieren vor, was zu einer Dysbalance des Hormonsystems mit Folgen für Nerven- und Immunsystem führt.

Multiple chemische Sensitivität / MCS

Im deutschen ist diese Beschwerde auch als vielfache Chemikalienunverträglichkeit bekannt. Hierbei kommt es zu einer starken Unverträglichkeit verschiedener Chemikalien, wie Duftstoffen, Zigarettenrauch, Lösemitteln in Farben, Benzin oder Abgasen. Parfüme stehen dabei an vorderer Stelle. Dies kann zu ganz verschiedenen Symptomen führen, unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Brennen der Augen, Atemnot und asthmatische Beschwerden, Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Gelenk- und Muskelschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie diffusen Schmerzen. Die Beschwerden werden ausgelöst, auch wenn die Stoffe nur in sehr niedrigen Konzentrationen auftreten, die von anderen Personen gut vertragen werden oder auch früher von den Betreffenden vertragen wurden. Die Symptome bessern sich oder verschwinden, wenn die entsprechenden Auslöser gemieden werden.
Das Vorkommen in der Bevölkerung wird mit 0,5-4% geschätzt, Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die Ursachen sind ungeklärt, diskutiert werden unter anderem Fehlfunktionen von Nerven-, Immun- und Hormonsystem bis zu psychosomatischen Störungen.
Wie bei der Fibromyalgie ist auch hier die Reaktion vor allem auf Geruchs-, häufig aber auch andere Sinnesreize deutlich verschoben. Der Riechkolben gehört zu den entwicklungsgeschichtlich ältesten Teilen unseres Gehirns. Ein Zusammenhang mit der Fibromyalgie ergibt sich aus dem Umstand, dass Fasern der Riechrinde direkt zum Hippocampus ziehen, der zentralen Schaltstelle des limbischen Systems. Diese Gehirnregion ist beim Fibromyalgie-Syndrom meist verändert.

Sick Building-Syndrom / SBS

Die Gebäudekrankheit bzw. Das Sick Building Syndrom scheint eine Variante der Multiplen Chemischen Sensitivität (MCS) zu sein, dabei zeigen sich ähnliche Symptome. Die Ursachen können auch hier nicht mit absoluter Sicherheit bestimmt werden. Es wird jedoch eine Überempfindlichkeit gegen Schadstoffe in der Innenraumluft vermutet, z.B. Ausdünstungen aus Boden- und Teppichklebern, Lacke und Farben von Möbeln sowie Mineralstoffe aus Dämmmaterialien, Schädlingsbekämpfungs- und Reinigungsmittel. Auch Tabakrauch spielt eine wichtige Rolle. Laut WHO kann dann von einem Sick Building Syndrom gesprochen werden, wenn bei 10-20% der in dem Gebäude Beschäftigten Beschwerden auftreten, die nach Verlassen des Bauwerks wieder nachlassen.

Weiterlesen: Diagnlose des Fibromyalgie-Syndroms FMS >>

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